Todesfall melden: Was müssen Hinterbliebene tun?
Unabhängiger Ratgeber — kein Verkaufsdruck — aktualisiert 2026
Tarife vergleichen — kostenlos & unverbindlichZum Vergleich →

Todesfall melden — Checkliste für Hinterbliebene
- Frist: So schnell wie möglich — keine gesetzliche Frist, aber Verzögerungen können Probleme verursachen
- Benötigte Dokumente: Todesurkunde, Versicherungsschein, Personalausweis
- Auszahlung: Meist innerhalb von 4–8 Wochen nach vollständiger Einreichung
Im Todesfall sind Hinterbliebene in einer schwierigen Situation. Diese Checkliste macht den Prozess der Leistungsbeantragung so einfach wie möglich.
Schritt-für-Schritt: Leistung beantragen
- Versicherungsschein finden — in der Regel zu Hause abgelegt oder beim Versicherer abrufbar
- Versicherer kontaktieren — telefonisch oder per E-Mail, Schadensnummer notieren
- Dokumente zusammenstellen:
- Originale Todesurkunde (Standesamt)
- Versicherungsschein / Police
- Personalausweis des Begünstigten
- Ggf. Totenschein / ärztliches Attest
- Bei Unfalltod: Polizeiprotokoll
- Formular ausfüllen — Versicherer stellt Leistungsantrag bereit
- Einreichen und warten — Bearbeitungszeit: 4–8 Wochen (bei unkompliziertem Fall)
Was den Prozess beschleunigt
- Vollständige Unterlagen beim ersten Einreichen
- Korrektes Bezugsrecht eingetragen (Partner/Kind statt "Erben")
- Kein Suizid innerhalb der 3-Jahres-Frist (sonst Prüfung)
- Keine Falschangaben im ursprünglichen Antrag
Was wenn kein Versicherungsschein auffindbar ist?
Beim Versicherer nachfragen — mit Name, Geburtsdatum und ggf. Vertragsnummer (aus Bankkontoauszügen) kann der Vertrag rekonstruiert werden. Auch das Bundeszentralregister für Versicherungen kann helfen.
Was wenn mehrere Begünstigte eingetragen sind?
Der Versicherer zahlt anteilig an alle eingetragenen Begünstigten. Jeder muss seine Identität nachweisen und den Antrag unterzeichnen.









