Familie richtig absichern: Lebensversicherung — Kompakter Überblick
Thema: Praxisnaher Ratgeber zur Lebens- und Risikolebensversicherung
Für wen: Alle, die fundierte Informationen zur Absicherung suchen
Zeitaufwand: Ca. 5 Minuten Lesezeit
Ergebnis: Bessere Entscheidungsgrundlage für Ihre Versicherungswahl
Eine Risikolebensversicherung zum Thema familien absichern — worauf kommt es wirklich an? Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen fundierten Überblick: mit klaren Zahlen, ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufsabsicht. Alle wichtigen Aspekte rund um familien absichern und die passende Police.
Bevor es losgeht: Das Wichtigste auf einen Blick<\/h2>
Die Risikolebensversicherung hat keine Extras, keine Spar-Komponente, kein Rückkaufswert. Das ist kein Nachteil — es ist das Prinzip. Alle Prämien gehen in den Versicherungsschutz. Deshalb ist sie so günstig, und deshalb ist sie so wirkungsvoll.
Für das Thema Familie richtig absichern: Lebensversicherung gelten darüber hinaus spezifische Aspekte, die wir in diesem Artikel ausführlich beleuchten.
Schritt-für-Schritt: Familie richtig absichern<\/h2>
Finanziellen Bedarf je Person berechnen: Wie viel braucht die Familie, wenn ein Elternteil wegfällt?
Beide Partner versichern: Auch der weniger verdienende Partner absichern — Betreuung, Haushalt hat einen Geldwert
Laufzeit bis zur Selbstständigkeit der Kinder: Jüngstes Kind + 25 Jahre als Richtwert
Bezugsberechtigten sorgfältig festlegen: Überlebender Partner als primär, Kinder als Nachrücker
Bei Lebensveränderungen anpassen: Heirat, Scheidung, weiteres Kind — Bezugsberechtigten überprüfen
Kosten: Was kostet eine Risikolebensversicherung?<\/h2>
Alter
100.000 €
200.000 €
300.000 €
500.000 €
25 Jahre
3–5 €/Mon.
5–8 €/Mon.
7–11 €/Mon.
11–17 €/Mon.
30 Jahre
4–6 €/Mon.
7–10 €/Mon.
9–14 €/Mon.
14–21 €/Mon.
35 Jahre
5–8 €/Mon.
9–13 €/Mon.
13–19 €/Mon.
20–30 €/Mon.
40 Jahre
8–13 €/Mon.
14–20 €/Mon.
20–29 €/Mon.
32–46 €/Mon.
45 Jahre
13–20 €/Mon.
23–34 €/Mon.
33–49 €/Mon.
53–79 €/Mon.
Spartipp: Nichtraucher zahlen bis zu 50% weniger als Raucher. Wer seit mehr als 12 Monaten nicht mehr raucht, gilt bei den meisten Versicherern als Nichtraucher. Das spart erheblich.
Die 5 häufigsten Fehler bei Familien<\/h2>
Nur den Hauptverdiener versichern: Auch der Partner mit weniger Einkommen muss abgesichert sein — Kinderbetreuung und Haushalt haben einen erheblichen Geldwert.
Versicherungssumme zu niedrig für die Familiengröße: Mit jedem Kind steigt der Bedarf. Die Summe bei Geburt überprüfen und ggf. mit Nachversicherungsgarantie erhöhen.
Bezugsberechtigten nicht aktuell halten: Nach Heirat, Scheidung oder Geburt den Bezugsberechtigten überprüfen und ggf. anpassen.
Verbundene Police statt zwei separate: Verbundene Policen zahlen nur einmal (beim ersten Todesfall). Zwei separate Policen schützen beide Partner vollständig.
Laufzeit zu kurz: Kinder brauchen Absicherung bis sie erwachsen sind — das jüngste Kind plus 25 Jahre als Richtwert für die Laufzeit.
Empfohlene Anbieter im Vergleich<\/h2>
Für Familien empfehlen sich Anbieter mit Nachversicherungsgarantie und fairer Bewertung bei Lebensveränderungen:
Anbieter
Preisniveau
Besonderheit
Empfehlung
Hannoversche
Sehr günstig
Direktversicherer
Preissensible Kunden
Cosmos Direkt
Günstig
Einfacher Online-Abschluss
Digital-affine Kunden
Dialog
Günstig
Flexible Tarife
Makler-Kunden
Allianz
Mittel
Starke Marke, volle Beratung
Beratungsintensive Kunden
Zurich
Mittel
Internationale Stärke
Umfangreicherer Schutz
Checkliste für Familien<\/h2>
☐ Beide Elternteile abgesichert?
☐ Versicherungssumme für alle Kinder ausreichend kalkuliert?
☐ Zwei separate Policen statt verbundene Police gewählt?
Brauchen beide Partner in einer Familie eine Risikolebensversicherung?
Ja — in den meisten Fällen sollten beide Partner versichert sein, auch wenn einer weniger verdient. Die Betreuungskosten für Kinder, Haushalt und emotionale Belastung beim Verlust des anderen Partners sind erheblich. Eine gegenseitige Absicherung ist meist sinnvoll.
Was ist eine verbundene Risikolebensversicherung für Paare?
Eine verbundene Police deckt zwei Personen ab — zahlt aber nur einmal, beim ersten Todesfall. Danach endet der Vertrag. Das ist günstiger als zwei einzelne Policen, hat aber einen Nachteil: Der überlebende Partner ist danach unversichert. Zwei separate Policen sind für die meisten Familien die bessere Wahl.
Wie ändere ich den Bezugsberechtigten nach einer Scheidung?
Die Änderung des Bezugsberechtigten ist jederzeit möglich — formlos per Brief oder über das Online-Portal des Versicherers. Nach einer Trennung oder Scheidung sollten Sie das sofort tun, da sonst der Ex-Partner im Todesfall die Versicherungssumme erhält.
Ab welchem Alter sollten Kinder als Bezugsberechtigte eingesetzt werden?
Minderjährige Kinder können als Bezugsberechtigte eingetragen werden — das Geld wird dann aber bis zur Volljährigkeit vom gesetzlichen Vormund verwaltet. Sicherer ist es, den überlebenden Ehegatten als primären Bezugsberechtigten einzutragen, mit den Kindern als Nachrücker.
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Stephan M. Czaja — Versicherungs- & Finanzexperte
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