Beitrag ab 60 Jahren: ca. 25–50 €/Monat für 8.000 € Summe
Ohne Gesundheitsprüfung: Oft möglich ab 50
Frankfurter Besonderheit: Finanzmetropole mit vielen Expats — oft ohne deutsche Altersvorsorge
Frankfurt am Main ist Deutschlands Finanzmetropole — Sitz der Europäischen Zentralbank, zahlreicher Großbanken und internationaler Konzerne. Mit rund 760.000 Einwohnern ist Frankfurt zwar kleiner als Berlin oder Hamburg, doch das Durchschnittseinkommen liegt erheblich über dem Bundesdurchschnitt. Was für das Leben gilt, gilt auch für den Tod: Bestattungen in Frankfurt kosten zwischen 7.000 und 12.000 Euro, und wer in der Finanzmetropole gut abgesichert leben will, sollte auch das letzte Kapitel finanziell planen.
Sterbeversicherung in Frankfurt — Was gilt hier?<\/h2>
Das Versicherungsrecht für Sterbeversicherungen gilt bundeseinheitlich — ein Frankfurter zahlt für dieselbe Police denselben Beitrag wie jemand in einer Kleinstadt. Was sich stark unterscheidet, ist das Bewusstsein für finanzielle Vorsorge: In der Finanzmetropole Frankfurt ist das Thema Absicherung und Vorsorge tief verwurzelt. Menschen, die in Banken, Finanzdienstleistungsunternehmen oder internationalen Konzernen arbeiten, denken strukturiert über ihre Finanzen nach — auch über die letzte Absicherung.
Besondere Herausforderung in Frankfurt: Ein erheblicher Anteil der Frankfurter Bevölkerung sind internationale Fachkräfte und Expats, die in Deutschland arbeiten und leben, aber keine oder wenig Absicherung durch das deutsche Sozialsystem haben. Für diese Gruppe ist eine Sterbeversicherung besonders wichtig, da weder gesetzliche Rentenpunkte noch langjährige deutsche Krankenversicherungsbeiträge vorhanden sind. Eine Sterbeversicherung kann hier die Lücke schließen.
Bestattungskosten in Frankfurt — Was kostet eine Beerdigung?<\/h2>
Frankfurt liegt bei den Bestattungskosten im oberen Mittelfeld der deutschen Großstädte. Ein detaillierter Überblick:
Bestattungsart
Kosten (ca.)
Besonderheit Frankfurt
Erdbestattung (einfach)
4.000–7.000 €
Außenstadtbereich günstiger
Erdbestattung (aufwendig)
8.000–12.000 €
Hauptfriedhof — zentral, teurer
Urnenbestattung
3.500–6.000 €
Häufig von Expats gewählt
Internationale Überführung
5.000–15.000 €
Für Expats relevant
Waldbestattung
3.000–5.500 €
Taunus und Spessart beliebt
Anonyme Bestattung
1.800–3.000 €
Günstigste Option
Besonderheit Frankfurt: Für internationale Fachkräfte ist die Rückführung in das Heimatland eine häufige Option. Diese kann zwischen 5.000 und 15.000 Euro kosten, je nach Entfernung und den Anforderungen des Herkunftslandes. Eine Sterbeversicherung mit entsprechend hoher Deckungssumme und klarer Verwendungszweck-Regelung ist hier besonders wichtig.
Welche Anbieter gibt es in Frankfurt?<\/h2>
Frankfurt als Finanzplatz ist ein Heimspiel für Versicherer — zahlreiche Gesellschaften haben hier Niederlassungen oder Direktionsbüros:
Barmenia: Bundesweit führend bei Sterbeversicherungen ohne Gesundheitsprüfung
Gothaer: Kölner Versicherungsgruppe mit starker Hessen-Präsenz
Zurich: International ausgerichtet — für Expats mit internationalen Anforderungen
Allianz Frankfurt: Größter deutscher Versicherer, auch für Sterbeversicherungen
DEVK: Breite Zielgruppe, faire Konditionen
Frankfurter Versicherungsmakler: Unabhängige Beratung, besonders wichtig für Expats
Für Expats in Frankfurt gilt: Unbedingt einen mehrsprachigen Versicherungsmakler aufsuchen, der internationale Besonderheiten kennt — etwa ob eine Sterbeversicherung auch im Todesfall im Ausland zahlt, und wie die Überführungskosten geregelt sind.
Was kostet die Sterbeversicherung in Frankfurt?<\/h2>
Die Beiträge für eine Sterbeversicherung sind bundesweit einheitlich und hängen allein von Alter, Summe und Gesundheit ab. Typische Monatsbeiträge für Frankfurter:
Alter bei Abschluss
Versicherungssumme
Monatsbeitrag (ca.)
Jahresbeitrag (ca.)
50 Jahre
5.000 €
18–25 €
216–300 €
50 Jahre
10.000 €
35–45 €
420–540 €
55 Jahre
5.000 €
22–30 €
264–360 €
55 Jahre
10.000 €
42–55 €
504–660 €
60 Jahre
5.000 €
28–38 €
336–456 €
60 Jahre
8.000 €
42–55 €
504–660 €
65 Jahre
5.000 €
36–48 €
432–576 €
65 Jahre
8.000 €
55–72 €
660–864 €
70 Jahre
5.000 €
48–65 €
576–780 €
70 Jahre
8.000 €
74–98 €
888–1.176 €
Frankfurter, die besonders vorausschauend denken — was angesichts des Finanzstandorts nicht überrascht — wählen oft eine Versicherungssumme, die nicht nur die Bestattungskosten deckt, sondern auch einen kleinen Puffer für unvorhergesehene Nebenkosten enthält. 10.000–12.000 Euro sind ein guter Richtwert.
Der Frankfurter Hauptfriedhof und andere Bestattungsorte<\/h2>
Der Frankfurter Hauptfriedhof ist mit über 89 Hektar einer der größten und bedeutendsten Friedhöfe Deutschlands. Seit seiner Anlage im Jahr 1828 ist er die letzte Ruhestätte vieler bedeutender Frankfurter Persönlichkeiten. Die Gebühren auf dem Hauptfriedhof liegen über dem Stadtdurchschnitt, besonders für repräsentative Lagen.
Weitere Frankfurter Friedhöfe: Friedhof Bornheim (Ostend), Friedhof Bockenheim, Friedhof Sachsenhausen, Waldfriedhof Goldstein (Naturlage). Für Naturfreunde bietet der Taunus in Fahr- und Wanderweite von Frankfurt natürliche Bestattungsmöglichkeiten. Die genauen aktuellen Gebühren erfährt man bei der Frankfurter Friedhofsverwaltung oder direkt beim Bestattungsinstitut.
Fazit & Empfehlung für Frankfurter<\/h2>
Frankfurt als Finanzmetropole hat eine besondere Affinität zu finanzieller Vorsorge — und eine Sterbeversicherung ist nichts anderes als vorausschauende Finanzplanung für das letzte Kapitel des Lebens. Wer in Frankfurt lebt, weiß: Kosten im Griff zu haben ist das A und O.
Konkrete Empfehlung: Wählen Sie eine Versicherungssumme von 8.000–12.000 Euro, die realistisch zu den Frankfurter Bestattungskosten passt. Expats sollten besonders auf die internationale Deckung achten und einen mehrsprachigen Makler konsultieren. Der Online-Vergleich gibt einen schnellen ersten Überblick — aber gerade in Frankfurt, wo finanzielle Entscheidungen professionell getroffen werden, lohnt sich ein Gespräch mit einem unabhängigen Berater.
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Stephan M. Czaja — Versicherungs- & Finanzexperte
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