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Sterbeversicherung — Ratgeber, Kosten & Vergleich 2026

Beerdigungskosten in Deutschland: 3.000–12.000 €. Eine Sterbeversicherung schützt Angehörige — auch ohne Gesundheitsprüfung, auch ab 60, 70 oder 80.

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Was ist eine Sterbeversicherung?

Eine Sterbeversicherung ist eine Lebensversicherung, die im Todesfall eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen oder Begünstigten auszahlt. Sie deckt in erster Linie die Beerdigungskosten, die in Deutschland typischerweise zwischen 3.000 und 12.000 Euro liegen. Im Gegensatz zur klassischen Risikolebensversicherung sind die Versicherungssummen kleiner (5.000–15.000 €), dafür sind die Gesundheitsanforderungen deutlich geringer — ein entscheidender Vorteil für ältere Menschen und Vorerkrankte.

Sterbeversicherung vs. Sterbegeldversicherung vs. Risikolebensversicherung

Sterbe­versicherungSterbegeld­versicherungRisiko­lebens­versicherung
ZielgruppeAb 50–80 J., VorerkrankteAb 50–80 J., ÄltereFamilien, Kreditnehmer 20–55 J.
Summe5.000–15.000 €5.000–15.000 €100.000–1 Mio. €
BeitragAb 15 €/MonatAb 15 €/MonatAb 8 €/Monat
GesundheitsprüfungKaum — wenige FragenKaum — wenige FragenJa (intensiv)
WartezeitMeist 24–36 MonateMeist 24–36 MonateKeine
ZweckBeerdigung & NachlassBeerdigungskostenFamilie langfristig absichern

Hinweis: "Sterbeversicherung" und "Sterbegeldversicherung" werden im Volksmund oft synonym genutzt. Fachlich bezeichnet Sterbegeld das spezifischere Produkt.

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Für wen ist eine Sterbeversicherung sinnvoll?

Senioren ab 60

Wer älter als 60 ist, findet bei klassischen Risikolebensversicherungen kaum bezahlbare Angebote. Eine Sterbeversicherung nimmt auch Ältere bis 80+ an — zu kalkulierbaren Monatsbeiträgen.

Alleinstehende ohne Ersparnisse

Beerdigungskosten von 3.000–12.000 € fallen für die Angehörigen oft aus dem Nichts an. Wer kein Polster hat, schützt seine Familie mit einer kleinen monatlichen Prämie.

Vorerkrankte

Wer Diabetes, Herzerkrankungen oder andere Vorerkrankungen hat, wird bei gewöhnlichen Lebensversicherungen oft abgelehnt. Die Sterbeversicherung ist hier die realistische Alternative.

Eltern & Kinder-Vorsorge

Kinder können eine Sterbeversicherung auf ihre Eltern abschließen, um spätere Beerdigungskosten zu sichern. Mit Zustimmung der Eltern ist das legal und einfach möglich.

Typische Beitragsbeispiele Sterbeversicherung

Eintrittsalter5.000 €8.000 €12.000 €
55 J.12–18 €18–26 €26–38 €
60 J.14–22 €18–28 €26–40 €
65 J.18–28 €24–38 €35–56 €
70 J.24–38 €34–55 €50–80 €
75 J.34–55 €50–80 €72–115 €
80 J.50–80 €72–120 €auf Anfrage

* Richtpreise, monatlich, für eine nicht rauchende Person. Individuelle Beiträge hängen von Anbieter, Gesundheitszustand und Laufzeit ab.

Häufige Fragen zur Sterbeversicherung

Was ist eine Sterbeversicherung genau?
Eine Sterbeversicherung ist eine Lebensversicherung auf den Todesfall, die eine festgelegte Summe (meist 5.000–15.000 €) bei Ableben des Versicherten auszahlt. Das Geld soll primär die Beerdigungskosten decken, die in Deutschland zwischen 3.000 und 12.000 € liegen. Im Volksmund wird auch der Begriff "Sterbegeldversicherung" synonym verwendet.
Was kostet eine Sterbeversicherung?
Die monatlichen Beiträge hängen vom Eintrittsalter und der Versicherungssumme ab. Mit 60 Jahren kostet eine Absicherung von 8.000 € ca. 18–28 € pro Monat, mit 70 Jahren bereits 34–55 €/Monat. Je jünger der Einstieg, desto günstiger der Beitrag — deshalb lohnt sich frühzeitiges Handeln.
Sterbeversicherung für Kinder — sinnvoll?
Für Kinder ist eine Sterbeversicherung in der Regel nicht notwendig. Sinnvoller ist es, für Kinder eine Risikolebensversicherung auf die Eltern abzuschließen, um die Familie bei deren Ableben langfristig abzusichern. Für Eltern, die später keine finanzielle Last hinterlassen möchten, kann eine eigene Sterbeversicherung durchaus sinnvoll sein.
Sterbeversicherung für die Frau abschließen
Es ist möglich, eine Sterbeversicherung auf eine andere Person (z. B. die Ehefrau) als Versicherte abzuschließen. Versicherungsnehmer und versicherte Person können verschieden sein. Die Zustimmung der versicherten Person ist zwingend erforderlich — das regelt § 150 VVG (Versicherungsvertragsgesetz).
Sterbeversicherung für Eltern und Angehörige
Kinder können für ihre Eltern eine Sterbeversicherung abschließen — das ist vollkommen legal. Wichtig: Die zu versichernde Person muss der Versicherung schriftlich zustimmen. So können Kinder sicherstellen, dass die Beerdigungskosten der Eltern gedeckt sind und keine finanzielle Last entsteht.
Sterbeversicherung ohne Gesundheitsprüfung
Die meisten Sterbeversicherungen verzichten auf eine umfangreiche Gesundheitsprüfung. Es werden nur wenige Fragen zu schweren Erkrankungen gestellt (z. B. Krebs, Dialyse, HIV). Dafür gilt meist eine Wartezeit von 24–36 Monaten, in der bei Tod aus natürlichen Ursachen nur die Beiträge erstattet werden.
Sterbeversicherung ab 60, 70, 80 — noch möglich?
Ja, viele Anbieter nehmen Antragsteller bis 80 oder sogar 85 Jahre an. Allerdings steigen die Beiträge mit dem Alter deutlich. Ab 75 Jahren zahlt man für 8.000 € Absicherung 50–80 € monatlich. Ein Tarifvergleich ist deshalb besonders wichtig, da die Unterschiede zwischen den Anbietern erheblich sind.
Was ist der Unterschied zwischen Sterbeversicherung und Sterbegeldversicherung?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Fachlich ist die Sterbegeldversicherung ein Spezialprodukt mit kleinen Summen für Beerdigungskosten. Sterbeversicherung ist der umgangssprachliche Oberbegriff für alle Lebensversicherungen auf den Todesfall — dazu zählt auch die klassische Risikolebensversicherung. Im Alltag meint man mit "Sterbeversicherung" jedoch fast immer die kleinere Variante.
Gibt es eine Wartezeit bei der Sterbeversicherung?
Ja, bei den meisten Anbietern gilt eine Wartezeit von 24–36 Monaten. Stirbt der Versicherte in dieser Zeit aus natürlichen Ursachen, werden nur die eingezahlten Beiträge erstattet. Bei Unfalltod entfällt die Wartezeit in der Regel. Manche Anbieter bieten auch Tarife ohne Wartezeit an — diese sind dann etwas teurer.
Wer bekommt das Geld im Todesfall?
Das Geld wird an die im Vertrag benannte Bezugsperson ausgezahlt — das kann der Ehepartner, ein Kind oder eine andere Person sein. Die Bezugsperson kann jederzeit geändert werden. Ist keine Bezugsperson eingetragen, fällt die Leistung in den Nachlass und unterliegt damit der Erbschaftssteuer.
Sterbeversicherung Testsieger 2026 — was ist empfehlenswert?
Empfehlenswert sind Anbieter mit kurzer Wartezeit, transparenten Bedingungen und ohne versteckte Gesundheitsfragen. Zu den bekannten Anbietern zählen u. a. Barmenia, Debeka, Cosmos Direkt und DEVK. Ein kostenloser Tarifvergleich über das Tool auf dieser Seite zeigt die aktuell günstigsten Konditionen für Ihr genaues Alter.

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