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Lebensversicherung mit Diabetes: Chancen und Konditionen 2026

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Lebensversicherung mit Diabetes: Chancen und Konditionen 2026

Diabetes mellitus ist in Deutschland weit verbreitet — und stellt Betroffene beim Abschluss einer Lebensversicherung vor besondere Herausforderungen. Wer an Typ-1- oder Typ-2-Diabetes erkrankt ist, wird von Versicherern als erhöhtes Risiko eingestuft. Das bedeutet nicht, dass kein Schutz möglich ist — aber die Konditionen unterscheiden sich erheblich.

Typ-1 vs. Typ-2 Diabetes: Was Versicherer unterschiedlich bewerten<\/h2>

Versicherer unterscheiden grundsätzlich zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Typ-1 gilt als schwerwiegender, da er bereits im Kindes- oder Jugendalter auftritt und eine lebenslange Insulintherapie erfordert. Typ-2 hingegen entsteht meist im Erwachsenenalter und ist oft durch Lebensstilmaßnahmen kontrollierbar.

Bei der Risikoprüfung spielen folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:

  • HbA1c-Wert (Langzeit-Blutzucker) — idealerweise unter 7,5 %
  • Dauer der Erkrankung
  • Vorhandene Folgeerkrankungen (Niere, Augen, Herzkreislauf)
  • Therapieform (Diät, orale Medikamente, Insulin)
  • BMI und allgemeiner Gesundheitszustand

Welche Versicherer nehmen Diabetiker an?<\/h2>

Nicht alle Versicherungsgesellschaften lehnen Diabetiker pauschal ab. Einige Anbieter haben spezialisierte Risikoprüfungsabteilungen und können auch bei Diabetes eine Risikolebensversicherung anbieten — häufig mit einem Risikozuschlag zwischen 50 und 200 %.

Zu den Anbietern, die erfahrungsgemäß Diabetiker bei gut eingestelltem Blutzucker annehmen, gehören:

  • Alte Leipziger — individuelle Risikoprüfung, gute Erfahrungen bei Typ-2
  • Hannoversche — online-Antrag mit Gesundheitsfragen, oft kulant bei Typ-2
  • Zurich Versicherung — nimmt auch Typ-1 bei sehr gutem HbA1c an
  • Dialog Lebensversicherung — spezialisiert auf Nischenrisiken

Ein unabhängiger Tarifvergleich ist besonders bei Vorerkrankungen essenziell — die Konditionen variieren enorm.

Risikozuschläge: Mit welchen Mehrkosten muss man rechnen?<\/h2>

Bei gut eingestelltem Typ-2-Diabetes ohne Folgeerkrankungen sind Risikozuschläge von 50–100 % üblich. Das bedeutet: Statt 30 € monatlichem Beitrag zahlen Betroffene 45–60 €. Bei Typ-1 oder schlechter Einstellung können die Zuschläge auf 150–300 % steigen oder der Antrag wird abgelehnt.

Manchmal ist ein Ausschluss diabetesbedingter Todesursachen möglich — das senkt den Beitrag, schränkt aber den Schutz ein.

Anonyme Voranfrage: So vermeiden Sie Ablehnungen<\/h2>

Jede Ablehnung wird in der HIS-Datenbank (Hinweis- und Informationssystem der Versicherer) gespeichert — und schadet bei künftigen Anträgen. Deshalb ist die anonyme Voranfrage über einen unabhängigen Makler der sicherste Weg:

  1. Makler fragt bei mehreren Versicherern anonym an
  2. Sie erhalten verbindliche Konditionen ohne Eintrag in die HIS-Datenbank
  3. Erst dann stellen Sie den offiziellen Antrag beim günstigsten Anbieter

Was passiert, wenn sich der Diabetes nach Abschluss verschlechtert?<\/h2>

Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, gilt er — unabhängig davon, wie sich die Erkrankung entwickelt. Solange die Beiträge gezahlt werden und keine arglistige Täuschung beim Antrag vorlag, ist der Versicherungsschutz garantiert. Eine Nachuntersuchung gibt es nicht.

Kann ich mit Diabetes überhaupt eine Lebensversicherung abschließen?

Ja, in vielen Fällen ist das möglich — besonders bei Typ-2 Diabetes mit gut eingestelltem HbA1c-Wert. Sie erhalten jedoch meist einen Risikozuschlag. Eine anonyme Voranfrage über einen Makler schützt vor Ablehnungen in der HIS-Datenbank.

Welcher HbA1c-Wert ist für die Lebensversicherung entscheidend?

Die meisten Versicherer setzen einen HbA1c-Wert unter 7,5 % voraus, um Anträge zu akzeptieren. Bei Werten über 9 % ist eine Annahme sehr unwahrscheinlich oder nur mit hohen Risikozuschlägen möglich.

Gibt es Lebensversicherungen ohne Gesundheitsfragen für Diabetiker?

Es gibt einige Gruppenversicherungen (z. B. über Arbeitgeber oder Vereine) ohne Gesundheitsfragen. Auch vereinfachte Risikoprüfungen existieren, sind aber meist auf niedrige Versicherungssummen (bis ca. 100.000 €) begrenzt.

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Stephan M. Czaja — Versicherungs- & Finanzexperte

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