Konstante vs. fallende Versicherungssumme: Was ist besser?

Konstante vs. fallende Versicherungssumme — Auf einen Blick
- Konstant: Summe bleibt gleich — für Familienschutz
- Fallend: Summe sinkt parallel zum Kredit — günstiger, aber weniger Schutz
- Preisvorteil fallend: ca. 20–40 % günstiger als konstante Summe
- Empfehlung: Zwei Verträge kombinieren für optimalen Schutz
Bei der Risikolebensversicherung wählen Sie zwischen konstanter und fallender Versicherungssumme. Die richtige Wahl hängt davon ab, was Sie absichern möchten.
Direkter Vergleich
| Kriterium | Konstante Summe | Fallende Summe |
|---|---|---|
| Versicherungssumme | Konstant über Laufzeit | Sinkt jährlich (linear oder annuitätisch) |
| Typischer Zweck | Familienschutz | Kreditabsicherung |
| Preis (Beispiel 300k/20 J.) | ca. 15–20 €/Monat | ca. 10–15 €/Monat |
| Sinnvoll bei... | Kindern, laufenden Kosten | Baufinanzierung, Tilgungskredit |
Empfohlene Kombination
Für Familien mit Immobilienkredit: Zwei Policen kombinieren:
- Fallende RLV: Deckt den Kredit (z.B. 350.000 €, fallend über 25 Jahre) — günstig
- Konstante RLV: Deckt Familienbedarf (z.B. 200.000 €, konstant über 20 Jahre) — Schutz für Kinder
Zusammen günstiger und besser abgesichert als eine große konstante Police.
Welche fallende Kurve ist die richtige?
Zwei Varianten: Linear (gleichmäßig sinkend) und annuitätisch (sinkt wie Restschuld eines Annuitätendarlehens). Für Hypothekendarlehen: annuitätische Kurve nimmt exakt die Restschuld ab — passt perfekt. Für andere Schulden: linear ausreichend.
Kann ich die Versicherungssumme später ändern?
Bei bestehenden Verträgen eingeschränkt. Erhöhung: oft via Nachversicherungsgarantie möglich (ohne GF-Prüfung). Reduzierung: meist möglich. Grundsätzliche Umstellung von konstant auf fallend: nur durch Neuabschluss.








